Die Digitalisierung der Branche ist in regem Gange. Betriebe, die Softwares noch vor einigen Jahren kritisch gegenüberstanden, sind heute wie selbstverständlich mit Tablet unterwegs – so als wäre es nie anders gewesen. Ein paar Klicks und all das, wofür man früher stundenlang Exceltabellen durchstöbern musste, ist im Handumdrehen erledigt.

Die Entscheidung für eine Außendienst Software muss jedoch wohl bedacht sein. Leicht übersieht man wichtige Punkte oder stolpert über versteckte Kosten. Wir stellen Ihnen 5 Tipps vor, die Ihnen helfen werden, den Überblick nicht zu verlieren und sich für die richtige Außendienst Lösung zu entscheiden.

Große Anbieter sind nicht immer die Besten

Die Verlockung ist groß. Der Anbieter der Stammsoftware hat auch ein Zusatzmodul für den Außendienst im Angebot. Der Gedanke alles beim gleichen Hersteller kaufen zu können, klingt fantastisch. Doch Vorsicht. Wie gut sind diese Zusatzmodule wirklich? Am Ende müssen Sie sehr spezifische Anwendungen ausführen. Nur eine an die Anforderungen Ihrer Branchen angepasste Lösung, kann Sie wirklich auf lange Zeit glücklich machen. Halten Sie also genauso Ausschau nach spezialisierten Anbietern und vergleichen Sie die Funktionen genau. Mit einem Spezialisten im Bereich Außendienst minimieren Sie oft Ihre Risiken und haben meist eine breitere und umfangreichere Lösung, sie sich mit Ihrer Stammsoftware verknüpfen lässt.

Mit einem Spezialisten im Bereich Außendienst minimieren Sie oft Ihre Risiken

Versteckte Implementierungskosten

Lizenzpakete werden oft zu günstigen Preisen beworben. Vielen Betrieben ist jedoch oftmals nicht bewusst, dass durch die Konfiguration bzw. die Installation von der gekauften Software zusätzliche Kosten enstehen, die oftmals schwer einzuschätzen sind. Nicht selten sind die Kosten höher als anfangs gedacht. Um sich abzusichern, achten Sie darauf, dass das Implementierungsverfahren geregelt und standardisiert, sowie Kosten durch Obergrenzen gedeckelt sind. So vermeiden Sie böse Überraschungen und behalten auch in der Implementierungsphase den Überblick.

Ansprechpartner sind das A und O

Egal wie leistungsfähig Ihre Software ist, es wird immer einmal Momente geben, in denen Sie technische Hilfe brauchen. In solchen Momenten ist eine Kontaktperson, die Ihre Sprache spricht und direkt erreichbar ist, goldwert. Achten Sie bei Ihrer Entscheidung also darauf ob technischer Support während Ihrer Geschäftszeiten angeboten wird und wie erreichbar Kundenbetreuer sind. Im Notfall brauchen Sie schnelle Abhilfe und eine barrierefreie Kommunikation.

Flexibilität im Einsatz

Ein Zusammenspiel aus Backofficesoftware und einer mobilen Lösung für den Techniker vor Ort ist das ideale Anwendungsbeispiel für Außendienst Software. Doch nicht jeder Betrieb möchte zu 100% digitalisieren oder ist immer bei jedem Arbeitsschritt online. Achten Sie darauf, dass Ihre Software flexibel in der Anwendung ist und sich an Ihre Arbeitsweisen anpasst. Dies erreichen Sie durch die Kombination aus Desktop – , Tablet – und Smartphone Apps, die auch dann noch funktionieren, wenn Sie mal nicht im Internet sind. Zusätzlich ist es anzuraten, dass Ihr Backoffice auch ohne die mobile Lösung voll funktionstüchtig sein sollte. So sind Sie in Ihrer Entscheidung, ob und wann Sie neue Endgeräte für Ihre Techniker anschaffen möchten, flexibel.

Ihr Backoffice sollte auch ohne die mobile Lösung voll funktionstüchtig sein

 

Vielfältigkeit der Nutzer

Eine gute Software muss alle Mitarbeiterprofile ansprechen. Egal ob Techniker, Planer oder Manager – jeder muss sich mit der Lösung wohlfühlen und damit arbeiten können. Techniker brauchen praktische und einfache Benutzeroberflächen, Planer brauchen eine Software, die mitdenkt und Prozesse automatisiert, und Manager brauchen einen klaren Überblick in die Unternehmensstatistik. Achten Sie bei Ihrer Entscheidung darauf, dass an jeden Nutzertyp gedacht wird – auch an die gern übersehenen Manager, die durch Dashboards und Berichte genau wissen müssen, wie es um ihr Unternehmen steht. Je besser eine Software, desto mehr ist an die unterschiedlichen Nutzertypen gedacht.

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